GÖD fordert Gehaltsverhandlungen noch vor dem Sommer

Bericht in der ZIB 17

Bernhard Nadja (ORF)
Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst will noch vor dem Sommer mit Gehaltsverhandlungen beginnen. Das hat die Bundeskonferenz heute beschlossen, auch wenn die Regierung keinen Gesprächsbedarf vor dem traditionellen Termin im Herbst sieht.

Schuster Sabine (ORF)
Eigentlich treffen sich Regierung und Beamtenvertreter immer im Herbst zu den Lohnverhandlungen, doch das ist den Beamten heuer zu spät. Sie wollen die Gehälter für 2014 noch vor der Nationalratswahl unter Dach und Fach bringen, denn es gäbe bereits Unruhe in der Kollegenschaft. Die GÖD wird morgen formell den Brief an die Regierung abschicken, indem sofortige Gespräche gefordert werden.

Neugebauer Fritz (GÖD - Gewerkschaft Öffentlicher Dienst)
Wir sind ja nicht aus Jux und Tollerei da. Nicht? Wir artikulieren Wünsche der Kollegenschaft, die breit formuliert werden und die werden wir dem Arbeitgeber unterbreiten.

Schuster Sabine (ORF)
Ein Nein werde die Gewerkschaft nicht akzeptieren. Auf mögliche Konsequenzen wollte Neugebauer aber nicht konkret eingehen. Beamtenministerin Heinisch-Hosek sieht weiterhin keinen Anlass für frühere Verhandlungen und ortet in der Forderung der GÖD Wahlkampfgeplänkel.

Quelle: ZIB 17 vom 27.05.2013 17.00 Uhr