30 Jahre GÖD-Ferienaktion

24.07.2017 | Sport und Jugend

 

 

Urlaub am Wörthersee für Familien und deren Kinder mit Behinderung und chronischen Erkrankungen

Das Engagement der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst für die GÖD-Ferienaktion reicht bis in die Mitte der 1980er-Jahre zurück. Sie begann in Niederösterreich – in Blindenmarkt bei Amstetten 1987 – , war danach 19 Jahre in Weiden/Neusiedlersee beheimatet und findet seit 2015 in Velden am Wörthersee statt. Und die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen. Vier Wochen im Jahr nehmen 50 Familien, das heißt rund 250 Gäste, die GÖD-Aktion in Anspruch. Mehr als 10.000 Gäste seit 1987 schätzen den Urlaub mit Gleichgesinnten, das stimmige Maß aus Gemeinschaft und Anonymität.  

„Familien und deren Kinder mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen zu unterstützen ist uns ein großes Anliegen“, betont GÖD-Vorsitzender Dr. Norbert Schnedl. „Die GÖD ist stolz darauf, dieses Angebot seit so vielen Jahren mit großem Engagement zu ermöglichen.“  

Die Leistungen der GÖD umfassen Organisation und Abwicklung, Betreuung vor Ort durch Sozialberater sowie finanzielle Unterstützung. Die Kooperation mit dem Jugend- und Familiengästehaus Cap Wörth in Velden funktioniert hervorragend. „Wir fanden von Beginn an freundliche Aufnahme“, erklärt Markus Larndorfer, Bereichsleiter für Junge GÖD und Sport. Die notwendigen Investitionen für einen barrierefreien Seezugang wurden von der GÖD gestützt. Cap Wörth ist nun das einzige Seebad am Wörthersee mit voll barrierefreiem Seezugang.  

Warum die GÖD seit Jahrzehnten diese Familien bei ihrer Urlaubsgestaltung unterstützt? Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sind in vielen Einsatzgebieten im besonderen Maß auf die Unterstützungen des Öffentlichen Dienstes angewiesen. Dies fängt im Gesundheitswesen an, geht über die Schule bis hin zur sozialen Unterstützung.  

Deshalb gibt es in der GÖD eine besondere Sensibilität für die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen und deren Angehörige konfrontiert sind. „Man muss Solidarität mit denjenigen zeigen, die es nicht so leicht haben“, lautet die Devise des GÖD-Vorsitzenden Schnedl auch für die weiteren Jahre.    

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
Otto Aiglsperger
Teinfaltstraße 7
A-1010 Wien
Tel.: 01/534 54 - 366
E-Mail: otto.aiglsperger@goed.at  

 

Fotos der Veranstaltung finden Sie in der Galerie auf www.goed.at.